Solar- und Windenergie überholen fossile Energien in der EU
Der Wandel zu sauberer Energie schreitet rasant voran: 2025 haben Solar- und Windenergie erstmals mehr Strom in der EU erzeugt als fossile Energieträger. Laut dem Energie-Thinktank Ember deckten Wind und Sonne gemeinsam rund 30 % des gesamten Strombedarfs, während fossile Energien auf 29 % zurückfielen.
Besonders die Solarenergie wächst stark: Sie lieferte bereits 13 % des EU-Stroms und verzeichnete das vierte Jahr in Folge ein Wachstum von über 20 %. In Ländern wie Spanien, Griechenland, den Niederlanden oder Ungarn stammt bereits mehr als ein Fünftel des Stroms aus Solarenergie.
Insgesamt kamen erneuerbare Energien auf 48 % des Strommixes – trotz wetterbedingter Rückgänge bei Wasser- und Windkraft. Kohle spielt dabei kaum noch eine Rolle: Ihr Anteil sank auf ein historisches Tief von 9,2 %.
Gleichzeitig zeigt sich, dass die Abhängigkeit von importiertem Gas teuer bleibt: Höhere Gasnutzung führte zu steigenden Strompreisen und Mehrkosten von mehreren Milliarden Euro. Der Ausbau von Batteriespeichern, insbesondere in Deutschland, Italien und Polen, soll künftig helfen, Solar- und Windstrom noch effizienter zu nutzen.
Fazit:
Solarenergie ist längst kein Zukunftsthema mehr – sie ist ein zentraler Pfeiler der europäischen Energieversorgung. Der Ausbau moderner Photovoltaikanlagen bedeutet mehr Unabhängigkeit, stabile Kosten und einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz.